Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ist der richtige Moment, um innezuhalten, zurückzuschauen und vor allem: Danke zu sagen. Denn das außergewöhnliche Angebot von mobisaar wäre ohne starke Partner nicht möglich gewesen.
Jeder Partner trägt mit seiner Expertise, seinem Engagement und seinem sozialen Kompass dazu bei, dass der kostenfreie Lotsenservice im saarländischen ÖPNV funktioniert – damit ältere, mobilitätseingeschränkte oder unterstützungsbedürftige Menschen ihren Alltag besser meistern können.
Als Erstes ist dabei das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz zu nennen. Es hat durch seine finanziellen Zuwendungen den Fortbestand des Begleitdienstes mobisaar überhaupt erst ermöglicht. Ministerin Petra Berg betonte bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids im Jahr 2024:
„Unser Ziel ist es, eine weitreichende Barrierefreiheit kontinuierlich zu verbessern. Ich bin stolz darauf, dass wir dort, wo momentan noch Hürden bestehen, mit mobisaar eine eigenständige Mobilität ermöglichen. Das Angebot bedeutet in vielfältiger Weise eine Chance für mehr Inklusion und soziale Teilhabe – sowohl für seine Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Lotsinnen und Lotsen, sodass wir alle gemeinsam von der Mobilitätswende profitieren können. Dem kommt, insbesondere in einer alternden und sich stetig wandelnden Bevölkerung, ein großer Stellenwert zu.“
Die mobisaar-Partner: Träger und Koordinatoren des Lotsenprojekts
Die Diakonie Saar, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft BQ Saarlouis, die Gemeinnützige kommunale Gesellschaft für Beschäftigung und Qualifizierung GBQ St. Ingbert sowie die Neue Arbeit Saar übernehmen als mobisaar-Partner ähnliche Aufgaben und leisten in enger Kooperation einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Menschen, die Begleitung im öffentlichen Nahverkehr benötigen. Sie sorgen dafür, dass die Einsätze der Lotsen gut organisiert sind, begleiten diese und bieten Qualifizierungsmaßnahmen an. Sie ermöglichen damit eine zuverlässige und professionelle Unterstützung. Gleichzeitig fördern sie über die Lotsen-Jobs berufliche Perspektiven und die Integration in den Arbeitsmarkt. Damit tragen alle Partner entscheidend zur Teilhabe, Inklusion und beruflichen Weiterentwicklung der Beteiligten bei.
Hinzu kommt die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS). Sie fungiert als Projektkoordination für mobisaar und ist der zentrale Knotenpunkt für Infrastruktur, Organisation und Vernetzung. Dank ihrer Netzwerkstruktur und ihrer Rolle im ÖPNV-Verbund wird sichergestellt, dass Service und Lotsen aufeinander abgestimmt sind und das Angebot landesweit funktioniert. Eine wichtige Dienstleistung stellt die
Umsetzung der mobisaar-Hotline dar, über die eine Lotsenbegleitung telefonisch gebucht werden kann.
Ziel für alle Partner ist und bleibt es, den Lotsenservice für ältere und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bei der Bus- und Bahnnutzung zu ermöglichen und zu verbessern. Allen Partnern gilt unser Dank – für Ihre Energie, Ihre Unterstützung und Ihr gemeinsames Engagement. Jeder Einsatz, jede Begleitung,
jede Fahrt zählt, um Mobilität für viele Menschen im Saarland leichter, sicherer und inklusiver zu machen. Natürlich gilt auch den mobisaar-Lotsen großer Dank. Sie sind das Gesicht von mobisaar.
mobisaar geht auch 2026 weiter!
Alle Partner freuen sich darauf, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu helfen, Menschen im Saarland mobiler zu machen.